Die ganzheitlichen Grundprinzipien der
- Komplementarität (Bipolarität) und
- Hexagonalität (Sechsgliedrigkeit)
wurden von dem Physiker, Systemtheoretiker und Gesundheitswissenschaftler Prof. Dr. Karl W.. Kratky um 2000 in seinem bahnbrechendem Standardwerk ' Komplementäre Medizinsysteme - Vergleich und Integration ' eindrucksvoll bestätigt. Die Mediziner Dr. Felix Badelt und Dr. Manfred Doepp sowie der japanische Psychologe und Begründer des Shiatsu, Shizuto Masunaga, sehen es - übrigens neben weiteren Autoren - ebendso wie Kratky.
Für die psychologische Diagnostik bedeutet dies z.Bsp., daß ...
- die Schizophrenie und ihre 7 Subtypen sich zwischen den Polen der Apathie und der Paranoia definieren lassen. Auch die Schizophrenie ist demnach grundsätzlich bipolar strukturiert.
- die Existenzangst bzw. Ehr-/Furcht als die wesentliche psychologische Grundlage von Motivation oder Demenz und die Scham als die psychologische Grundlage von Kognition - i.S. von Denken - oder von Paranoia zu sehen ist.
Für die Erkenntnistheorie bedeutet das u.a., daß ...
- aufgrund der emotionalen Grundlagen von Kognition und Motivation eine Trennung von Intuition und Emperie für den wissenchaftliche Erkenntnisprozess sehr schlecht wäre.
- viele namhafte ForscherInnen, wie bspw. der Physiker Albert Einstein, der Chemiker Dmitri Mendelejew und der Biologe Charles Darwin, in dieser von ihr geteilten Meinung klar bestätigt sind. Reine Emperie oder nur Intuition würden Stillstand bedeuten.
Für die Psychotherapie und Pädagogik bedeutet dies auch, daß...
- ein in sich logisches, umfassendes und funktional-ausgerichtetes Modell für die Beratungspraxis bzw. das Coaching, einfach verständlich, existiert.


Das Erkennen wiederkehrender Muster (Dr. Peter Kruse (†), (Uni Bremen) ist oft erstes Indiz bei der Wahrheits-findung. Eine "Vergleichende" Wissenschaft (Dr. Karl W. Kratky (im Interview), Uni Wien) verfolgt genau dieses Ziel auch. - 6 Hochschulen unterstützten, neben den 2 o.g. Professoren, auch den Weg für den fachlichen Austausch, 3 Volkshochschulen in NRW und 3 private Hochschulen, den Austausch zur Komplementärpsychologie.
Viele KursteilnehmerInnen und (ehemalige) KollgInnen bereicherten sehr den Entwicklungsprozess des Modells, den der Verfasser insgesamt über Jahrzehnte quasi als ein auf kollektive Intelligenz ausgerichtetes Projekt mode-rierte. Mit der Lektüre des psychoanalytischen Klassikers zur Typenlehre, 'Die 4 Grundformen der Angst`von Fritz Riemann, begann 1986 bei ihm das Interesse am Thema, etwas später sein Psychologiestudium an der Uni Bremen.
Dabei war auch das grundlegende Interesse an höhere Ordnungsstrukturen für ihn sehr motivierend. Diese waren auch ein zentrales wissenschaftliches Thema seines Diplombetreuers, Dr. Peter Kruse (s.o.), mit dem er 1993/94 arbeiten durfte und der auch sein umfassendes Diplomthema massgeblich entwickelte: Ganzheit und Gestalt als Basiskategorien östlicher und westlicher Gesundheitslehren. - Kruse war im deutschsprachigem Raum sehr populär.
Von 2008 bis heute steht der Verfasser mit Prof. Dr. Karl W. Kratky (s.o.) sporadisch im Kontakt. Sein o.g. Standard-werk und der jahrelange Austausch gab den notwendigen nachhaltigen fachlichen Nach-Schub. Eine empirische Bestätigung der Psychologischen 6-Typen-Lehre ist nun das nächste Ziel des Verfassers. Prof. Dr. Urs Gruber (swiss campus) glaubt, daß bei einer Bestätigung viele Lehrbücher ganz neu geschrieben werden müssten.
-> Mehr zum Verfasser, Benno J. Bennemann -> Mehr zu KooperationspartnerInen und Ideenaustausch

"Gott ist die Wahrheit" (Mahatma Ghandi) - Unser Motto lautet "Wahrheit" (University of Harvard)
Sind die Wissenschaften aus den Weltreligionen heraus entwickelt worden?
Relevante Forschungsthemen?
Der oft übersehende Übergang von angenehm-euphorisch zu unangenehm-(ego-)manisch und der eher bekannte, der die Grenze - Borderline - zwischen Wutausbruch und Psychose darstellt.
Der Übergang von Schauspiel zu Theatralik und Hektik oder Hysterie bzw. Populismus. Der Endzustand von Absolutismus, Abschottung und Extremismus bzw. Ignoranz und Tod. Und kommt in der Wissenschaft das Thema der unreflektierten Existenzangst jetzt noch zu kurz?
Der wichtige permanente Austausch zwischen den 2 Gehirnhälften und was ihn fördert. Oder, wie viele WissenschaftlerInnen sprechen auch von Ihrer Intuition oder Achtsamkeit und reflektieren Ihr eigenes subjektives Wahrnehmen? Welche ReligionsanhängerInnen favorisieren auch die wissenschaftliche Erfahrung, die Empirie, zur Überprüfung der eigenen Ansichten?
Sind 'die Frauen' ggf. konstitutionell besser vernetzt zwischen den 2 Gehirnhemisphären als 'die Männer'? Die Nervenverbindung, das Corpus Calossum, ist z.Bsp. stärker bei ihnen als das bei dem sogenannten 'starkem Geschlecht'. Wären 'die Frauen' dann nicht das 'stabile' und zugleich das 'bewegliche Geschlecht'? Und kommt es für unseren individuellen und kollektiven Erfolg nicht auf die Balance aller 3 Prinzipien - Stabilität, Bewegung und Kraft/Stärke - an?
Ein übermäßig starker Glaube an einen Stärke- bzw. Kraftmythos zeichnet wohl alle 'Workaholics' sowie den reinen Kapitalismus, Autokratien und Diktatoren aus. Eine eigenständige Diagnose 'Workaholic'(Arbeitssucht) gibt es nicht im psychiatrischen Klassifikationssystem bzw. dem ICD der WHO. Warum nicht? Wird die Thematik des ökonomischen Extremismus fachlich noch unterschätzt? Existiert eine wechselseitige Förderung von Extremismen, wie der Extremis-musforscher Prof. Dr. Kemal Bozay sie bspw. sieht? Und wie kommt mensch da ggf. wieder raus?
Zeigt sich eine kollektive Intuition, aus tiefenpsychologischer Sicht, in Religionssymbolen?


